Bildungspolitik nach der Landtagswahl

CDU muss Wahlversprechen einlösen

Eines der beiden entscheidenden Themen in dieser Wahl war die Bildungspolitik. Die GEW hatte im Vorfeld der Wahl 17 Herausforderungen für eine gute Bildungspolitik formuliert. Nun ist es an der CDU, ihre Wahlversprechen auch zügig einzulösen.
Bildungspolitik nach der Landtagswahl

Foto: pixabay

Die CDU will die Inklusion anders organisieren, es sollen verbindliche Qualitätsstandards kommen, Schwerpunktschulen eingerichtet werden sowie genügend Regelschullehrkräfte, Sonderpädagog*innen, Sozialarbeiter*innen und Integrationsfachkräfte eingestellt werden.

Auf diese Umsetzung freuen sich schon viele Lehrkräfte, wird es doch höchste Zeit, die Arbeitsbedingungen in den Schulen deutlich zu verbessern.

Die CDU will die Ungerechtigkeiten bei der Bezahlung von Lehrkräften
beseitigen.


Die angestellten Lehrer*innen, die Lehrkräfte an Grundschulen und in der Sekundarstufe I sowie die Konrektor*innen in den Grundschulen warten schon lange und ungeduldig auf die Umsetzung.

Die CDU will eine verbesserte Lehrer-Schüler-Relation sowie multiprofessionelle Teams an Schulen in Stadtteilen mit hohen Problemlagen.

In unseren Städten gibt es vor allem viele Grundschulen, die mehr Unterstützung brauchen. Ungleiches muss ungleich behandelt werden. Wir erwarten also schnelle Gesetzesinitiativen.

Wir freuen uns auf die Umsetzung der Wahlversprechen und werden uns den zukünftigen Koalitionsvertrag genau ansehen. Verbesserungen der Arbeitsbedingungen der Lehrer*innen und der Schulen sind dringend notwendig.